Zwei Menschen. Ein geschlossenes System. Fragen über Fragen. Routinen, Beziehungen und ein Raum, der langsam auseinanderfällt. Wände werden zu durchlässigen Grenzen. Eine Tür öffnet sich, doch niemand geht hindurch.
Die Zukunft: Deutschland wird von einer autoritären Partei regiert, die Leben, Körper und Rechte kontrolliert. Mathilda beendet heimlich ihre Schwangerschaft und beginnt damit einen inneren Aufstand gegen ein System aus Überwachung, Unterdrückung und Angst.
Anhand Mathildas Geschichte aus dem gleichnamigen Roman von Nora Burgard-Arp stellt Wir doch nicht unbequeme Fragen an unsere Gegenwart: Wie viel Kontrolle akzeptieren wir aus Angst? Wann wird Anpassung zur Gewohnheit? Und warum fühlt sich Schweigen manchmal einfacher an als Widerstand? Am Ende richtet sich der Blick zurück auf uns. Wie weit lassen wir es zu? Wie lange glauben wir, nicht betroffen zu sein?
Ein schauspiel-performatives Fragenkorsett über politische Verschiebungen, Selbstbestimmung und das späte Erwachen in einer Gesellschaft, die glaubt, nicht gemeint zu sein.
Die Eigenproduktion des monsun.theaters wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Die Aufführungsrechte des Romans „Wir doch nicht“ von Nora Burgard-Arp liegen beim Katapult-Verlag GmbH.










