Zwei Menschen. Ein geschlossenes System. Fragen über Fragen. Einblicke, Gespräche, Routinen, Beziehungen und ein Raum, der langsam auseinanderfällt. Wände werden zu durchlässigen Grenzen. Eine Tür öffnet sich, doch niemand geht hindurch.
Ein schauspiel-performatives Fragenkorsett über politische Verschiebungen, Selbstbestimmung und das späte Erwachen in einer Gesellschaft, die glaubt, nicht gemeint zu sein.
Anhand Mathildas Geschichte aus dem gleichnamigen Roman von Nora Burgard-Arp stellt Wir doch nicht unbequeme Fragen an unsere Gegenwart: Wie viel Kontrolle akzeptieren wir aus Angst? Wann wird Anpassung zur Gewohnheit? Und warum fühlt sich Schweigen manchmal einfacher an als Widerstand? Am Ende richtet sich der Blick zurück auf uns. Denn die Frage bleibt: Wie weit lassen wir es zu?
Eine Eigenproduktion des monsun.theaters gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg. Die Aufführungsrechte des Romans Wir doch nicht von Nora Burgard-Arp liegen beim Katapult-Verlag GmbH.