Die Flamme erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Menschen, die zwischen Anpassung und Aufbruch stehen. Was als gemeinsames Experiment beginnt – der Versuch, Zusammenhalt, Stärke und klare Regeln zu schaffen – entwickelt schnell eine eigene Dynamik.
Die Sehnsucht nach Orientierung und Zugehörigkeit entfacht eine Bewegung, die Halt verspricht und zugleich immer stärker nach außen abgrenzt. Aus einem Funken wird eine Flamme, die wärmt, antreibt – und schließlich droht, außer Kontrolle zu geraten. Zweifel werden leiser, Mitläufer lauter und wer sich widersetzt, gerät ins Abseits.
In einer zunehmend polarisierten Gegenwart fragt das Stück, wie verführerisch einfache Antworten sein können – und wie schnell Gemeinschaft zu einem System wird, das keinen Widerspruch mehr zulässt.
Eine Produktion des Oberstufenkurses Stufe 11 des Gymnasiums Farmsen.